
Ghaku Okazaki
Ich kreiere Kunstwerke, die hybride Formen aus Menschen, Tieren, Pflanzen und mythologischen Fantasiewesen verkörpern. In meinen künstlerischen Werken verbinde ich Regenbogenfarben und organische Formen miteinander. Ich stelle die zukünftige Vision dar, in der die verschiedenen Lebewesen, inklusive der Menschen, verschiedene Geschlechter, Kulturen und die Natur in Harmonie verbunden miteinander leben. Die knallbunten Farben und die organische Formen sind das Symbol von der Bejahung der Vielfalt und Verschiedenheit, und die Einheit davon.
In früheren Zeiten und heutzutage sind und waren Spaltung und Konfrontation ein ständiger Konflikt. In meinen Arbeiten möchte ich die Harmonie, d. h. die Einheit einer Vielfalt, visuell darstellen, wodurch die Vielfältigkeit nicht verneint, sondern bejaht und zelebriert wird.
Die Königin der Sonne stellt auch die Verbindung dar, zwischen der Sonne und dem Mond, dem Tag und der Nacht, Pflanzen und Menschen. Schrebergarten ist ein Raum in der urbanen Situation, wo man sich etwa Verbindung mit dem Grün und den kleinen Lebewesen holen kann. Im künstlichen System wird diese Verbindung vergessen und übersehen. Ich wünsche, dass die Skulptur »Königin der Sonne« den Zugang zur organische Verbindung zwischen unterschiedlichen Lebewesen in Harmonie mit dem Garten 7 ermöglichen kann.
Geboren in Japan / lebt und arbeitet in Stuttgart
2008 - 2011 Bachelor / Japanische Malerei an der Tama Art University, Tokio
2014 - 2018 Diplom / Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Heike Kati Barath
2018 DAAD-Stipendium, University of Guelph, Guelph, Kanada
2018 - 2020 Meisterschülerstudium / Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Heike Kati Barath
Quellennachweis
Texte: Die jeweils entsprechenden Künstler:innen
Fotos: Garten 7, Konstanze Spät (Ghaku Okazaki)